Abenteuer – bewegt gesünder werden

März 30, 2014

Egal ob MS, Parkinson oder welche Beeinträchtigung durch eine Erkrankung, einen Unfall oder nach einer Operation diagnostiziert wird – für die Alle sind schwerwiegende Belastungen festzustellen.

  • Verlorenes Selbstvertrauen in den eigenen Körper
  • Zugang zur realen Belastbarkeit ist verloren
  • Kein Zutrauen in größere körperliche Anstrengung
  • Passivität und sozialer Rückzug

Gegen diese Folgen kämpfen wir gemeinsam

Unser eigenes Handicap ist der Ansporn zu beweisen, dass mit dem richtigen Partner vieles möglich ist. Eine Krankheit zu haben heißt nicht automatisch Sport und Bewegung nicht mehr ausüben zu dürfen. Ganz im Gegenteil, sagt auch die Medizin: Unabhängig vom Krankheitsbild kann fachlich angeleitetes Sporttreiben und Bewegungslernen körperliche und seelische Stabilisierung bewirken. Zutrauen in das eigene Können und die eigene Leistungsfähigkeit (wieder) zu gewinnen, Sicherheit im Kreis Gleichbetroffener zu haben, aktiv zu sein in entspannter Atmosphäre und zu merken, dass auch mit einer Krankheit positives Erleben und Aktivität möglich sind. Soziale Lebensqualität kann so erhalten und wiedergewonnen werden. Bewegung und Sport sind, bei richtiger Anleitung, beste Lebenshilfe.

Ausdauertraining wirkt sich sowohl bei gesunden als auch bei chronisch erkrankten Menschen positiv auf die Gesundheit aus. Neben der allgemeinen Leistungssteigerung des Herz-Kreislauf-System, wovon besonders Menschen mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck profitieren, kommt es zu einer verbesserten Stoffwechsellage, die sich vor allem auch übergewichtige Menschen oder Personen mit Diabetes zunutze machen können. Auch die positiven Effekte eines Ausdauertrainings auf die psychische Situation können hier natürlich genutzt werden. Wer unter einer Fatique-Symptomatik leidet, wie sie beispielsweise bei Krebspatienten oder bei Multipler Sklerose auftritt, kann durch Indoorcycling, ein effektives Ausdauertraining entgegengewirkt werden.

Auch für Parkinsonpatienten mit einer gewissen Grundfitness ist Indoorcycling besonders interessant: Denn während Erkrankte bereits unter schwerwiegender Freezing-Symptomatik beim Gehen leiden, können diese oft noch ohne Probleme Rad fahren. Der Vorteil beim Indoorcycling: Die Teilnehmer müssen keine Stürze fürchten, während optimal eingestellte Lenker für eine aufrechte Haltung sorgen. Außerdem können sich die Teilnehmer in einem geschützten Umfeld neugieriger Blicke entziehen. Hinzu kommt, dass passende Musik und Videos, wahrscheinlich auch der Pedaldruck selbst, die Bewegungsinitiation triggern und einen reibungslosen, verbesserten Bewegungsablauf bewirken. Die Teilnehmer erleben so ein ganz neues Gefühl von Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung.

Nicht nur bei Parkinson oder anderen neurologischen Erkrankungen, sondern generell im Alter vorteilhaft, sind auch die durch Ausdauertraining gesteigerte Durchblutung des Gehirns und ein verminderter Abbau von Nervenzellen.

Besonders sinnvoll bezüglich der Compliance sind Angebote, welche auf die Bewältigung einer gemeinsamen Herausforderung hinauslaufen. Wer ein Ziel vor Augen hat und weiß wofür er trainiert kann sich eher motivieren, regelmäßig Sport zu treiben, als jemand der einfach vor sich hin trainiert. Handelt es sich dabei um ein gemeinsames Ziel, das mit einer Gruppe von Gleichgesinnten erreicht werden soll, kommen außerdem die gegenseitige Unterstützung und der Erfahrungsaustausch als zusätzliche Motivatoren hinzu.

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